Samstag, 21. April 2018

[Rezension] Elesztrah - Blut und Federn

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 Titel: Elesztrah - Blut und Federn
 Autor/in: Fanny Bechert
 Verlag: Sternensand
 Seitenzahl: 430
 Preis TB: 12,95 € (D)
 ISBN TB: 978-3-906829-83-8
 Preis eBook: 6,99 € (D)
 ISBN eBook: 978-3-906829-82-1

 Bildquelle: www.sternensand-verlag.ch
Lysanna und Aerthas könnten nicht glücklicher sein: Haben sie doch ein gesundes kleines Mädchen zur Welt gebracht und leben seit ihrem Kampf gegen den Flammenden Lord gemeinsam mit ihrem Clan ein friedliches Leben.

Doch dann wird Frostwall angegriffen und Lysanna entführt. Jetzt liegt es an Fayori ihre Mutter und die restlichen Clanmitglieder zu befreien und ihre Schwester zu beschützen.

Allein hat sie jedoch keine Chance gegen die Angreifer. Unerwartet kommt ihr der Seelenlose Sedan zu Hilfe. Doch dieser hat den Clan verraten und ist zum Feind übergelaufen. Wie soll Fayori ihm also jemals wieder vertrauen? 

Für ihre Mutter und ihren Clan würde sie jedoch alles tun, deswegen macht sie sich gemeinsam mit Sedan auf die Suche nach ihrer Mutter und findet dabei nicht nur neue Verbündete und alte Feinde, sondern erfährt auch mehr über sich selbst und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das die Geschehnisse noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt… . 

Doch auch Sedan muss erkennen, dass die Vergangenheit eng mit der Gegenwart und der Zukunft verknüpft ist und bald schon muss er wählen, auf welcher Seite er wirklich steht und wohin ihn sein weiterer Weg führen soll … .

„Elesztrah“ gehört wirklich zu meinen Lieblingsreihen und umso sehnsüchtiger wartete ich auf eine Fortsetzung und musste sie natürlich sofort lesen.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich ja schon vom Klappentext her wusste, dass es dieses Mal weniger um Lysanna und Aerthas, als vielmehr um Fayori und Sedan gehen würde. Da ich Lysanna und Aerthas wirklich ins Herz geschlossen hatte und gerne noch mehr von ihnen lesen wollte, machte mich dieser Umstand erst einmal etwas traurig. Umso glücklicher war ich, als das Buch mit Lysanna und der Geburt ihrer Tochter anfing. Es hat mich wirklich gefreut, dass ich auch noch an deren Leben teilhaben durfte und sie nicht gänzlich von der Bildfläche verschwand.

Nach Lysannas Entführung spielt jedoch ganz klar Fayori die Hauptrolle, was ich dann aber gar nicht mehr schlimm fand, da die junge Elfe Lysanna in nichts nachsteht. Sie ist eine starke und taffe Persönlichkeit, sie liebt ihre Familie über alles und ist ihrem Clan treu ergeben. Ich fand sie ja schon in den beiden vorherigen Bänden sympathisch, aber in diesem Buch lernte ich sie genauso zu lieben, wie ihre Mutter. Besonders gut gefiel mir an ihr, dass sie nicht so naiv ist, wie man das von anderen Protagonisten kennt. Obwohl sie auf Sedans Hilfe angewiesen ist, vertraut sie ihm nicht sofort zu 100 %, sondern behält immer einen Restzweifel im Hinterkopf. 

Obwohl dieses Buch natürlich sehr viel Potenzial für eine Liebesgeschichte birgt, liegt das Hauptthema doch zum Glück nicht darauf. Dafür ist die Welt von Elesztrah auch viel zu faszinierend. Nachdem Königin Lawinia die Herrschaft übernommen hat, geht es mit Hohenfels bergab und niemand scheint ihre wirklichen Ziele zu kennen. Auch die Entführung von Lysanna gibt große Rätsel auf und obwohl der Anfang des Buches schon einiges verrät, hatte ich doch keine Ahnung, worauf es am Ende hinauslaufen würde. Die Autorin hat nämlich einige interessante Wendungen in petto. Natürlich hat sie bereits in Band 1 und 2 darauf hingearbeitet, doch ich war trotzdem sehr überrascht, wohin die Fäden letzten Endes führten und war richtig begeistert von den Entwicklungen. Fanny Bechert schafft es einfach immer wieder, aus ihren Geschichten etwas Besonderes zu zaubern. 

Dabei trifft man auf alte Bekannte, als auch auf neue Charaktere, die alle sehr interessant sind. Manche sind sehr undurchsichtig, andere kann man einfach zuordnen. Doch jeder hat auf seine Weise etwas Einzigartiges und bleibt damit im Kopf und so mancher natürlich auch im Herzen. 

Ich fand es wirklich großartig, wie die Autorin Lysannas Geschichte noch einmal neu mit der von Fayori verbindet, wie sie die unterschiedlichen Charaktere darin einwebt und trotz dem Bekannten noch einmal etwas ganz Neues erschuf. Auch dieses Mal hat mich dieser Zauber von Elesztrah gefangen genommen und mit in die Geschichte hineingezogen. Ich bin tief in der Welt versunken und erst am Ende wieder aufgetaucht. Viel zu schnell war ich mit dem Buch durch und obwohl am Schluss nicht der große Cliffhanger wartet, bleibt doch alles offen und ich warte noch ungeduldiger als vorher auf ein neues Abenteuer in Elesztrah.

Auch dieses Mal hat mich Fanny Bechert wieder mit ihrem ganz besonderen Zauber eingewoben und nach Elesztrah entführt. Ich liebe diese Welt einfach und obwohl ich anfangs wegen dem Protagonistenwechsel skeptisch war, waren diese Zweifel wirklich unbegründet. Fayori ist genauso einzigartig und großartig wie Lysanna und ihre Geschichte steht den Vorgängern weder in Spannung, noch in überraschenden Wendungen nach. Wie schön, dass ich noch weitere Abenteuer in Elesztrah verbringen darf, denn diese Reihe gehört wirklich zu meinen Lieblingen. 


Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

Und wird außerdem von mir mit dem Hidden Treasure Preis ausgezeichnet.
Vielen Dank an den Sternensand Verlag, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Auch dieses Mal startet der Sternensand Verlag wieder eine großartige Release-Party für dieses Buch.

Hier findet ihr Infos zum Buch und ein tolles Gewinnspiel:
https://www.facebook.com/events/195932464521466/
(Die Teilnahmebedingungen findet ihr in der Veranstaltung!)

Meine Frage:
Elfe, Seelenlose, Magierin, Ork oder Zwerg? Welcher Spezies würdet ihr gerne angehören und warum?

Mittwoch, 18. April 2018

[Rezension] Summer Love - Urlaub ins Glück

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 Titel: Summer Love - Urlaub ins Glück
 Autor/in: Sally Rose
 Seitenzahl: 88
 Preis: 0,99 € (D)
 Cover / Bildrechte: Sally Rose




Als Helena von ihrem Chef nach Mallorca geschickt wird, um dort das neue Hotel von Mark Völk genau unter die Lupe zu nehmen und einen Artikel darüber zu schreiben, sieht die Journalistin ihre Chance gekommen, sich endlich zu beweisen. Sie nimmt sich vor, besonders kritisch zu sein und lauert geradezu auf einen Skandal.

Diesen könnte sie in Marks Privatleben finden, denn seine eiserne Regel „Fange nie etwas mit einem Gast an“ kommt nicht von ungefähr. Er hat sich schon einmal die Finger verbrannt und denkt gar nicht daran, diesen Fehler noch einmal zu begehen, auch nicht für Helena … oder doch?
Das Buch klang nach einem richtigen Gute-Laune-Buch und sollte mal wieder eine nette Abwechslung zu all den Fantasybüchern sein. Deshalb stürzte ich mich sofort in diese Geschichte.

Gleich zu Beginn erlebt man, wie Helena von ihrem Chef nach Mallorca geschickt wird. Man erfährt, dass sie unzufrieden in ihrem Job ist, weil ihr Boss ein richtiger Macho ist und ihr nichts zutraut. 
 Deswegen sieht sie endlich ihre Chance gekommen, um sich zu beweisen. Helena lässt sich in ihrem Beruf kleinhalten, aber als sie in Mallorca ankommt, hatte ich sofort das Gefühl, eine echte Powerfrau vor mir zu haben. Sie will ihrem Chef beweisen, was sie drauf hat und hängt sich deshalb richtig in den Artikel rein. Trotzdem ist sie nicht bereit, dafür über Leichen zu gehen. Anders als ihr Kollege, versucht sie nicht, auf Kosten anderer einen reißerischen Bericht über das Hotel zu schreiben. Das machte sie mir total sympathisch. Sie hat das Herz einfach auf dem rechten Fleck, merkt aber durch diese Aufgabe auch, dass mehr in ihr steckt und lernt, dass sie für ihre Träume selbst kämpfen muss. Eine richtige tolle Entwicklung, die trotz der wenigen Seiten nicht zu überstürzt kommt, da es schon immer in Helena geschlummert hat und nur eine Gelegenheit brauchte, um zum Vorschein zu kommen.

Die Liebesgeschichte schreitet natürlich aufgrund der geringen Seitenzahl auch sehr zügig voran, wobei ich jetzt nicht das Gefühl hatte, dass sie übertrieben wäre. So ein kleiner Urlaubsflirt ist ja nichts Ungewöhnliches und daraus kann sich ja auch schnell einmal mehr entwickeln. Mir gefielen die beiden Protagonisten jedenfalls sehr gut und bei diesem Genre weiß man ja auch, dass die Gefühle im Vordergrund stehen und man quasi nur „die guten Seiten“ zu lesen bekommt. Deshalb finde ich es auch überhaupt nicht schlimm, dass ich, wenn ich zu so einem Buch greife, von vornherein weiß, was alles passieren und wie es enden wird. Im Gegenteil, manchmal brauche ich einfach so ein Stückchen heile Welt und genau das liefert die Autorin Sally Rose und machte mich damit richtig glücklich.

Natürlich ist auch die Kulisse ein richtiger „Hingucker“. Ich verlor mich jedenfalls richtig auf der Insel Mallorca und spürte fast schon die Sonne auf meiner Haut. Sally Rose beschreibt die Landschaft so eingehend, erschafft wunderschöne kleine Fleckchen und versetzte mich so damit in Urlaubsstimmung. Gerne hätte ich sofort meine Koffer gepackt und mich auf die Spuren von Helena begeben.

Der Schreibstil der Autorin ist überhaupt schön locker und leicht und passt damit perfekt zum Genre. Ich konnte beim Lesen richtig entspannen und die Geschichte einfach nur genießen.
 


Mit „Summer Love – Urlaub ins Glück“ hat die Autorin Sally Rose eine süße, kleine Liebesgeschichte geschaffen, die den Leser auf die Insel Mallorca entführt und das Urlaubsfeeling förmlich spüren lässt. Ich genoss die Geschichte rund um Helena und Mark und konnte beim Lesen so richtig entspannen. 

Wer ein richtiges Gute-Laune-Buch sucht, ist hiermit sehr gut beraten. 


Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.