Dienstag, 5. Dezember 2017

[Autoreninterview] Ela Feyh

Heute durfte ich mal wieder ein Interview führen
und zwar mit der Autorin


Wir sind ja aus einem ganz bestimmten Grund heute hier zusammengekommen. Erzähl uns doch mal, was demnächst auf uns zukommt … 

Heyho, liebe Monika :D Genau, ich möchte euch mein neues Buch „Zwischen den Welten – Erwacht“ vorstellen, dass auf der anderen Seite gar nicht so neu ist.


 Wieso eine Neuauflage?


Vor wenigen Wochen hieß das Buch noch: Zwischen den Welten – Tagebuch einer Hexe. Es war bereits im Sommer 2015 erschienen, aber damals hörte ich noch auf den Leitspruch, dass Selfpublisher innerhalb von 3 Monaten ein neues Buch herausbringen sollten. Dementsprechend hat in meinen Augen die Qualität gelitten. Außerdem war ich damals noch ganz am Anfang meiner Autorenlaufbahn und habe nicht so recht gewusst, auf was ich zu achten habe. Mittlerweile bin ich mir da sicherer, aber ausgelernt habe ich natürlich noch lange nicht – wenn man das denn je hat ;)



Was ist neu/anders, was ist gleich geblieben?

Die Grundidee sowie der Titel sind geblieben, aber das Cover, der Klappentext und auch so Manches im Inhalt habe ich geändert, damit alles besser zusammenpasst.


Wer hat das neue Cover gestaltet und was sieht man darauf? Konnten Deine Vorstellungen umgesetzt werden?

Das Cover habe ich dieses Mal komplett selbst erstellt. Wie auf der vorherigen Version ist der Eye-Catcher die Triquetra. Dieses Symbol hat eine besondere Bedeutung im Buch, welche, verrate ich euch aber nicht - Ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen ;)  

Bildquelle und Infos: *HIER*

  Dann mach doch mal ordentlich Werbung für Dein Buch. Wieso sollte man es unbedingt gelesen haben, was ist so besonders daran?

In Zwischen den Welten – Erwacht wird besonders auf das Thema „Identitätsfindung“ eingegangen. Die Schülerin Lucy war schon immer als Sonderling angesehen worden und nach dem Tod ihrer Familie, weiß sie nicht mehr, wohin sie gehört/ wer sie eigentlich ist.

Durch die liebevollen, aber manchmal eigenartigen Hilfestellungen ihrer Tante und durch eine für sie beängstigende Begegnung auf einem Ausflug beginnt für sie eine neue „Phase“, an deren Ende sie endlich zu sich selbst findet.


Und für alle, die Feuerhelix und Seelenaura schon gelesen haben, ist es eine passende Ergänzung, da in den beiden Büchern Anspielungen auf Zwischen den Welten zu finden sind .
 
 In "Zwischen den Welten" spielt ja die Botanik bzw. Kräuterkunde auch eine wichtige Rolle. Wie kommt das?

Schon als kleines Kind haben mich Pflanzen und ihre Wirkungsweisen interessiert, weshalb ich auch oft als Kräuterhexe bezeichnet werden. Da musste ich einfach eine Figur entwerfen, die auch diese Leidenschaften hegt. :D Fiona, die Tante von Lucy, ist durch und durch eine verrückte Kräuterhexe, mit allem was dazugehört: Sie besitzt einen riesigen Kräutergarten, ihr Haustier ist ein eigenwilliger Kater, sie hält nichts von Zusatzstoffen und sie schwört auf die Auswirkung des Mondes auf die Erntezeit und eigentlich auch auf alles andere.

          Du hast Deine Bücher bis jetzt ja alles selbst herausgebracht. Wieso hast Du Dich für diesen Weg entschieden? Was sind in Deinen Augen die Vor- und Nachteile des Selfpublishing?

Das stimmt nicht ganz. Sylnen – Der gefallene Krieger ist im Eisermann Verlag erschienen.

Das Selfpublishing war für mich ein Versuch gewesen, ob ich es auch ohne den Rückhalt eines Verlages schaffen kann. Und mittlerweile macht es mir einfach Spaß, für alles selbst verantwortlich zu sein. Natürlich ist es ein schwerer Weg und kostet viel Zeit, aber ich habe über alles die Kontrolle und kann in meinem Tempo vorgehen.


      Was kommt als nächstes? Woran arbeitest Du gerade?

Als nächstes werde ich mich wieder auf das Lektorat von Sylnen 2 stürzen. Das Buch soll nächstes Jahr im Februar erscheinen :D

Und falls dazwischen ein wenig Zeit bleibt, schreibe ich am dritten Teil der Nephylen-Reihe weiter. Lucy und Perseus kann ich nicht so lange auf einem kleinen Boot eingesperrt lassen, das geht nicht gut aus! 

Hast Du einen besonderen Geheimtipp für angehende Autoren? 

Einen Geheimtipp würde ich es nicht nennen. Aber ich bin schon einigen angehenden Autoren begegnet, die zwar an ihrem Buch schreiben, aber sich nicht trauen es zu veröffentlichen. Ihnen rate ich dann immer: Wenn ihr von eurem Buch überzeugt seid, dann wagt den Schritt. Es gibt mittlerweile so viele Wege, sein Buch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nur keine Scheu :D 




Vielen Dank, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen hast.

Liebend gerne! Vielen Dank für die tollen Fragen, Monika!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen