Samstag, 3. September 2016

[Rezension] Amy & Sean - Forbidden Desire

Cover 


 
 Titel: Amy & Sean - Forbidden Desire
 Autor/in: Christelle Zaurini
 Seitenzahl: 200
 Preis TB: 9,99 € (D)
 ISBN: 978-1537383903
 Preis eBook: 0,99 € (D)
 Bildquelle: https://www.facebook.com/ChristelleZaurriniAutorin/?fref=ts

»Ich bin hier nicht der Böse. Ich bin der Gute mit den verbotenen Absichten«
Auf den ersten Blick scheint Amys Leben perfekt: Ein charmanter Mann, eine Villa am Strand und eine Hilfsorganisation, die sie selbst auf die Beine gestellt hat. Auf den zweiten erkennt man, dass all das nur Fassade ist.
Erst als Sean in ihr Leben tritt spürt sie erstmals wieder das Glück, das sie vor so vielen Jahren verlassen hat. Und doch holt Sie ihre Vergangenheit immer wieder ein.

(Quelle: https://www.facebook.com/ChristelleZaurriniAutorin/?fref=ts)


Amy lebt mit ihrem wohlhabenden, charmanten Mann in einer Villa am Strand. Da sie nicht arbeiten muss, kann sie sich ganz auf ihr Wohltätigkeitsprojekt konzentrieren. Doch während andere denken, Amy hätte das perfekte Leben, zerbricht sie langsam an dieser Fassade, denn hinter den Mauern der Villa sieht es ganz anders aus.

Sean lebt in den Tag hinein und nimmt die Frauen, wie sie kommen. Eine feste Beziehung kann er sich mit keiner davon vorstellen. Dann trifft er auf Amy und plötzlich scheint es mehr zu sein, als nur ein kleiner Flirt. Doch da gibt es ein Problem: Amy ist verheiratet.
Zurzeit bin ich ein echter Fan von Liebesgeschichten und da ich den Schreibstil von Christelle Zaurini schon in „Sommernachtswende“ toll fand, wollte ich natürlich auch das neue Buch der Autorin unbedingt lesen.

Gleich zu Beginn lernt man Amy kennen und erlebt aus ihrer Sicht mit, wie unglücklich sie eigentlich in ihrer momentanen Situation ist. Natürlich hab ich mich sofort gefragt, wieso die Protagonistin bei ihrem Mann bleibt und nicht einfach geht. Doch schnell wird klar, dass die beiden ein Geheimnis verbindet, das in der Vergangenheit liegt und Amy an ihren Mann bindet. Ich war sehr gespannt zu erfahren, was es damit auf sich hat. Aber Christelle Zaurini lässt ihre Leser zunächst im Dunkeln und streut immer nur kleine Hinweise, die die Spekulationen von mir bereits in eine bestimmte Richtung wandern ließen, aber so ganz konnte ich es natürlich nicht fassen. Das baute natürlich einiges an Spannung in dieser Geschichte auf.

Aber nicht nur Amys Leben lernt man in „Amy und Sean“ kennen, sondern auch das des männlichen Protagonisten. Ich mag ja Liebesgeschichten, die aus beiden Perspektiven erzählt werden. Da bekommt man doch gleich das Gefühl, dass es den Männern auch gar nicht so anders geht, als uns Frauen, wenn sie verliebt sind (auch, wenn die männliche Perspektive ebenfalls von einer Frau geschrieben wurde). 

Die Autorin lässt sich auch gar nicht viel Zeit mit der ersten Begegnung der beiden Protagonisten. Das fand ich klasse, aber ehrlich gesagt ging es mir zwischen Amy und Sean dann doch etwas zu schnell. Natürlich ist es möglich, dass sich Menschen von Anfang an sofort sympathisch sind, aber die Beziehung der beiden wurde mir schnell zu eng und ich hatte das Gefühl, ich hätte etwas überlesen. Meiner Meinung nach hätten die beiden ruhig noch ein paar mehr Treffen haben können, bevor sie so vertraut miteinander werden. Doch vielleicht ist das auch nur meine persönliche Sichtweise.

Die Gefühle der beiden wurden jedoch sehr schön beschrieben und ich mochte die Begegnungen zwischen ihnen. Man spürte auf jeder Seite, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen und Christelle Zaurini gelang es sehr gut, dieses Kribbeln auch auf mich zu übertragen. Natürlich wünschte ich mir sofort ein Happy End für die beiden, merkte aber auch, dass es für Amy nicht so einfach war und konnte das auch sehr gut nachvollziehen. Trotzdem hätte ich ihr gerne das ein oder andere Mal so richtig den Kopf gewaschen. Sie macht sich teilweise das Leben auch unnötig schwer und lässt sich von diesem Geheimnis zu sehr an ihren Mann fesseln, egal, was kommt. Das machte mich echt wahnsinnig, tat jedoch dem Lesegenuss keinen Abbruch, da es gut in die Geschichte passte und einfach nur bei mir persönlich Unverständnis hervorrief, da ich einfach ein anderer Typ bin. 

Doch nicht nur die Lovestory fand ich toll, sondern auch das drumherum. Da gab es die verrückten Freunde, die für einige Lacher sorgten oder Amys Hilfsorganisation, die mich sehr gerührt hat. Es gab Tage am Meer, die mir Fernweh bescherten und Geständnisse, die mir Tränen in die Augen trieben. Hach, die Autorin Christelle Zaurini hat hier wirklich eine sehr schöne Geschichte geschaffen, die meiner Meinung nach viel zu wenige Seiten hatte. Ich hätte noch viel länger weiterlesen können … .

„Amy und Sean – Forbidden Desire“ ist eine wirklich sehr gute Liebesgeschichte, die nicht nur mit viel Gefühl und sympathischen Protagonisten, sondern auch mit einem tollen Setting und vielen kleinen, wundervollen Details punktet. Anfangs ging es mir mit Amy und Sean etwas zu schnell, aber trotz allem konnte ich diese Lovestory voll und ganz genießen und hätte noch viel länger weiterlesen können.



Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.



1 Kommentar:

  1. So, jetzt kaufe ich es mir! Das ist schon die zweite begeisterte Rezi die ich zu dem Buch lese und es klingt genau nach meinem Geschmack :-)

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